Militarisierung der EU: Warum die Schaffung großer Arsenale an Drohnen den EU-Staaten im Ernstfall mit Russland (Atommacht) nichts nützen
Veröffentlicht von Peter Martin in Weltgeschehen · Samstag 11 Jul 2026 · 5 Minuten
Tags: Militarisierung, EU, Drohnen, Arsenale, Russland, Atommacht, Elite, Gesundheitssystem, Rentensystem, Putin, Sicherheit, Verteidigung, Bevölkerung
Tags: Militarisierung, EU, Drohnen, Arsenale, Russland, Atommacht, Elite, Gesundheitssystem, Rentensystem, Putin, Sicherheit, Verteidigung, Bevölkerung
Während Drohnen-Milliarden verprasst und das Gesundheits- und Rentensystem geplündert werden, beweist eine offensichtlich gehirnamputierte Elite einmal mehr: Gegen Putin helfen keine Spielzeuge – und gegen die eigene Bevölkerung schon gar nicht
Ach, wie herrlich naiv doch die Brüsseler und Berliner Strategen sind. Da sitzen sie in ihren klimatisierten Büros, nippen am fair-trade-Latte und beschließen mit feierlicher Miene die „Militarisierung der EU“. Das Zauberwort der Stunde: Drohnen. Tausende, Zehntausende, vielleicht bald Hunderttausende billiger Kamikaze-Drohnen sollen die europäische Abschreckung revolutionieren. „Nie wieder abhängig von Amerika!“, tönen die Falken. „Europa muss endlich strategisch handlungsfähig werden!“
Und dann kommt der Ernstfall mit Russland. Einer Atommacht. Mit dem größten Atomwaffenarsenal der Welt, mit Hyperschallraketen, taktischen Nuklearwaffen und einer Doktrin, die den Einsatz von Atomwaffen bei existentieller Bedrohung explizit vorsieht.
Aber klar, die 47.000 Drohnen aus dem EU-Topf werden das schon regeln. Putin wird vor Angst schlottern, wenn über der Krim oder Kaliningrad ein Schwarm billiger Quadrokopter auftaucht, die mit 3D-gedruckten Sprengköpfen bestückt sind.
Liebe "gehirnamputierte" Politelite: Lasst uns ehrlich sein. Eure Drohnen-Arsenale sind das militärische Äquivalent zu einer Fahrradklingel im Straßenkampf gegen einen Panzer. Beeindruckend laut. Völlig irrelevant im Ergebnis.
Während ihr in Brüssel und Berlin mit Steuergeldern der arbeitenden Bevölkerung gigantische Drohnen-Fabriken und „strategische Autonomie“-Projekte hochzieht, plündert ihr gleichzeitig das deutsche Gesundheits- und Rentensystem bis auf die Knochen. Krankenhäuser schließen, Pflegekräfte brennen aus, Wartezeiten explodieren, und die Rente wird zur Lotterie für diejenigen, die noch lange genug leben, um sie zu bekommen. Aber Hauptsache, die Ukraine bekommt mehr Geld und die Rüstungsindustrie neue Aufträge.
Das ist keine Politik mehr. Das ist aktive Demontage des eigenen Landes durch eine abgehobene Kaste von Realitätsverweigerern, die sich selbst für moralisch überlegen halten, während sie die Grundlagen des Sozialstaats systematisch zerstören.
Russland hat in der Ukraine bereits gezeigt, was es kann: Drohnenabwehr durch elektronische Kampfführung, mobile Luftverteidigung, massiven Artillerie- und Raketeneinsatz und vor allem die Fähigkeit, Konflikte auf einer Skala zu führen, die Europa seit 1945 verlernt hat. Die russische Armee produziert monatlich Tausende FPV-Drohnen, baut neue Fabriken und passt sich schneller an als die EU ihre Ausschreibungen fertig bekommt.
Aber ihr glaubt ernsthaft, dass ein paar Tausend billige Switchblade-Kopien oder „europäische“ Drohnenprojekte (die wahrscheinlich mit 400 % Aufschlag von Konsortien aus Deutschland, Frankreich und Polen produziert werden) das Kräfteverhältnis kippen? Das ist nicht Strategie. Das ist Wunschdenken mit fremdem Geld und Veruntreuung von Steuergelder.
Und dann kommt der wirklich lustige Teil: Russland ist eine Atommacht.
Sollte es tatsächlich zum großen Ernstfall kommen, nützen euch eure Drohnenschwärme ungefähr so viel wie ein Regenschirm bei einem Atomschlag. Russland hat rund 6.000 Atomsprengköpfe. Die Doktrin ist klar. Und was macht die EU dann? Einen Drohnenschwarm nach Moskau schicken und hoffen, dass Putin sich von ein paar explodierenden Plastikteilen beeindrucken lässt? Oder ruft man dann doch wieder schnell den Onkel aus Washington an und betet, dass die Amerikaner für uns sterben?
Die bittere Wahrheit: Gegen eine Atommacht hilft keine konventionelle Aufrüstung auf niedrigem Niveau. Entweder ihr geht den Weg zur echten Großmacht – oder ihr bleibt das, was ihr seid: ein reicher, weicher Wirtschaftsraum mit moralischer Überheblichkeit und militärischer Impotenz.
Aber nein. Stattdessen werden weiter Hunderte Milliarden für „strategische Autonomie“ verprasst. Für Drohnen, die in drei Jahren veraltet sind. Für Joint Ventures, bei denen die Rüstungskonzerne sich die Taschen vollstopfen. Gleichzeitig wird das Geld, das eigentlich für Krankenhäuser, Pflege und stabile Renten gebraucht würde, in den ukrainischen Abgrund und in sinnlose Rüstungsphantasien gekippt.
Das ist keine Verteidigungspolitik. Das ist therapeutische Militarisierung kombiniert mit aktiver Plünderung des eigenen Sozialstaats. Man fühlt sich stark, ohne es zu sein. Man redet von Abschreckung, ohne sie herstellen zu können. Und die eigene Bevölkerung darf die Rechnung bezahlen – mit längeren Wartezeiten beim Arzt, niedrigeren Renten und höheren Beiträgen.
Ich habe langsam die Schnauze gestrichen voll von dieser Elite. Von diesen selbsternannten „Guten“, die mit dem Geld anderer Leute erst den Sozialstaat kaputtsparen und dann mit denselben Geldern sinnlose Aufrüstungsphantasien finanzieren. Von Politikern, die im Ernstfall als Erste in den Bunker kriechen würden, während sie uns erzählen, wir müssten „mehr Verantwortung“ übernehmen.
Die Drohnen-Offensive ist das perfekte Symbol für den aktuellen europäischen Zustand: viel Lärm, viel Geld, viel Selbstbetrug – und am Ende null Wirkung gegen den einzigen Gegner, der wirklich zählt.
Russland lacht sich ins Fäustchen. Während Europa seine Drohnen zählt und sein Rentensystem demontiert, baut es Iskander, Kinzhal und neue Atom-U-Boote. Und irgendwann wird jemand in Moskau die Rechnung präsentieren. Dann wird sich zeigen, wie viel eine Drohne wirklich wert ist, wenn die erste taktische Atombombe fällt – und das eigene Gesundheitssystem längst kollabiert ist.
Bis dahin: Weiter fleißig produzieren, weiter plündern, weiter moralisieren. Die Zukunft der europäischen Sicherheit hängt schließlich von chinesischen Akkus, 3D-Druckern und der Dummheit der eigenen Bevölkerung ab.
Was könnte schon schiefgehen?
