Europas Kriegs-Puff macht dicht – und die Freier jammern
Veröffentlicht von Peter Martin in Politik · Donnerstag 14 Aug 2025 · 3 Minuten
Tags: Europas, Kriegs, Puff, Ostfront, ukrainische, Stellungen, ostukrainische, Provinzen, russischsprachige, Mehrheit, Kriegsende, geopolitische, Veränderungen, Konflikt, Russland, Ukraine
Tags: Europas, Kriegs, Puff, Ostfront, ukrainische, Stellungen, ostukrainische, Provinzen, russischsprachige, Mehrheit, Kriegsende, geopolitische, Veränderungen, Konflikt, Russland, Ukraine
Die Ostfront bricht zusammen. Die ukrainischen Stellungen werden überrannt, und die paar ostukrainischen Provinzen mit russischsprachiger Mehrheit wechseln den Besitzer. Russland nimmt sie, sagt „Danke, reicht“ – und hört auf. Kein Marsch auf Kiew, kein Überfall auf Warschau oder Berlin. Offenbar ist Putin nicht der Comic-Bösewicht aus westlicher Netflix-Produktion, sondern jemand, der begriffen hat, wann genug Blut geflossen ist.
Blut, das übrigens jahrelang auch aus ostukrainischen Adern floss – dank nächtlicher Bombardements, Massakern und dem erklärten Ziel, die russische Sprache zur Dialekthölle der „Kellerbewohner“ zu degradieren. Die „gute Ukraine“ blühte derweil im Westen – aufgezogen und gefüttert von ihren großen Brüdern aus Übersee.
Wie verlässlich diese „großen Brüder“ sind, konnte schon Saddam Hussein lernen. Erst wird man von Washington hochgepäppelt, mit Waffen vollgestopft, auf den Iran losgelassen, acht Jahre und zwei Millionen Tote später als nutzloser Drecksack entsorgt, aus einem Erdloch gezerrt und gehängt. Ob Selenski am Ende ebenfalls baumelt oder nur mit kugelsicherem Pyjama in einer seiner Luxusvillen weiterlebt, ist noch offen. Sicher ist: Ein Friedensvertrag wird für ihn keine Wellnesskur. Seine eigene Meute aus Größenwahnsinnigen wird ihn jagen – und vielleicht erledigen.
Währenddessen: Trump trifft Putin. Die USA zieht den Stecker. Der Krieg, den Obama und Biden sorgfältig gezüchtet und angeheizt haben, wird in Washington einfach vom Tisch gewischt. „Die Europäer können gerne noch Waffen bei uns kaufen“, sagt JD Vance mit diesem typisch amerikanischen „Friss oder stirb“-Grinsen. Ab jetzt, liebe Freunde, ist das euer Krieg.
Und hierzulande? Da sitzen sie nun, unsere liebevoll drapierten US-Schoßhündchen, die Nato-Edelhuren, die sich mit Inbrunst als „Russland-Exorzisten“ gerieren: Politiker, Think-Tanker, Medienpapageien – das ganze bestellte Gesindel, das nur deshalb am Futtertrog sitzt, um die Interessen globaler Konzerne gegen die eigene Bevölkerung zu vertreten.
Jetzt jammern sie, weil die großen Bonuszahlungen wackeln. Die Billionen aus Steuergeld für Panzer, Frackinggas und sonstigen geopolitischen Sondermüll könnten versiegen. Millionen Tote? Für diese „Masters of War“ nichts weiter als der Monopoly-Einsatz der anderen Seite. Aber ein verlorener Krieg – der kratzt am Image. Selbst den braven Medienspaziergängern mit ihrer „Was Washington sagt, ist wahr“-Kette um den Hals fällt das Verkaufen schwer.
Darum: Frieden muss verhindert werden. Mit aller Macht. Nicht, weil Frieden schlecht wäre, sondern weil er den eigentlichen Plan zerstört: die gigantische, historische Ausplünderung Europas.
Und während die Kanonen im Osten schweigen, beginnen in Brüssel, Berlin und Paris die Kreissägen zu kreischen – denn die Beute ist noch nicht vollständig zerlegt.
