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Medien

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Nachdem der große Dealmaker in Washington offen gesagt hat, was alle schon dachten, spekuliert Newsweek frech über Nachfolger – während deutsche Redaktionen noch brav den alten Schauspieler festhalten, als wäre er unersetzlich
Während Brüssel und Berlin das kleine Moldova als tugendhaften Musterschüler gegen den bösen Osten vermarkten, füttert die Präsidentin ihre Verwandtschaft am Staatstropf – und die Opposition darf wenigstens noch den Antrag stellen, bevor er stilvoll scheitert
Während man in Brüssel und Washington fleißig den Atomkrieg probt und ihn „Abschreckung“ nennt, erklären bezahlte Clowns in den Redaktionen, Russland bluffe nur. Ein Meisterwerk westlicher Selbstüberschätzung, strategischer Blindheit und der feinen Kunst, den eigenen Untergang als moralische Heldentat zu verkaufen
Wie Politik und Medien aus Vogelschwärmen, Sternen und defekten Mobilfunkmasten einen hybriden Krieg basteln, die „russische Spur“ nie finden und trotzdem nie korrigieren – Hauptsache, die Angst bleibt und das Geld fließt
Während westliche Medien wieder einmal den Untergang Russlands herbeischreiben, knackt die deutsche Staatsverschuldung Rekord um Rekord und die USA feiern fröhlich die 40-Billionen-Dollar-Marke. Willkommen in der Welt der selektiven Empörung
Während Spiegel, Washington Post und Co. wieder einmal panische Russen herbeiphantasieren, die ihre Konten plündern, um Putins Kriegskasse zu retten, erklärt derselbe Spiegel in einem Anflug von Realitätssinn: Alles Quatsch. Die Zahlen sind da. Die Propaganda auch
Während der Liebling des Westens Fjodorow öffentlich Wahlen fordert und die Rada brav abnickt, zückt das von FBI und EU ferngesteuerte NABU mal wieder die alten Tonbänder – Willkommen in der ukrainischen Demokratie-Show, Staffel „Forrest Gump“
Während Selensky seine Generäle und Günstlinge im Kreis schiebt wie abgelaufene Schachfiguren, halten die europäischen Strippenzieher den Deckel fest auf dem Topf. In deutschen Medien herrscht derweil andächtige Stille – man will den „Demokraten“ ja nicht beim Machtkampf stören
Während in Berlin und Hamburg die Siegesfanfaren geblasen werden, erklärt ein Bloomberg-Kolumnist ganz ungeniert, dass Kiew gerade den nächsten strategischen Schlag kassiert – und der Westen wieder einmal den entscheidenden Moment verpennt hat
Während die Bürger die Kosten des Stellvertreterkriegs spüren, tanzen die Verantwortlichen weiter vor den Projektionen der Medienwand – und halten jeden, der die Höhle verlassen will, für einen Verräter

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