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Peter Martin

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Wie man einen Konflikt eskaliert, ihn dann „überraschend“ findet – und sich selbst dabei für den Friedensnobelpreis vorschlägt
Wie der militärisch-industrielle Komplex Mangel simuliert, um Überfluss zu produzieren – und dabei den Krieg gleich mitliefert
Wie aus einem „Friedensstifter“ ein politischer Wanderzirkus wird, in dem Schuld weitergereicht wird wie ein heißer Kartoffelsack
Wenn Unterschriften wichtiger sind als Inhalte, und Verfahren mehr Macht haben als Wähler, dann wird aus Wahlrecht ein Auswahlfilter – ganz ohne offenes Verbot
Wenn Warnungen zur Waffe werden, Narrative zu Munition und Realität zur Verhandlungsmasse, bleibt am Ende vor allem eines stabil: die gegenseitige Gewissheit, auf der einzig richtigen Seite der Geschichte zu stehen
Wenn Außenpolitik zur Reality-Show wird, bleibt nur eine Frage offen: Wer schreibt hier eigentlich das Drehbuch – und wer glaubt noch ernsthaft, es handle sich um Staatenkunst?
Die hohe Kunst des Weglassens: Warum das Entscheidende nicht berichtet wird – und genau deshalb später als „unerwartet“ gilt
Zur Frage, wie aus dem Friedensgebot des Grundgesetzes eine maritime Exportkulisse wird – und warum juristische Prinzipien offenbar nur noch bei Schönwetter gelten
Wie die Bundesregierung den Krieg verwaltet wie ein Investitionsprojekt – und dabei so tut, als ginge es um Werte statt Verwertung
Wie Europa sich auf einen Krieg vorbereitet, den angeblich niemand führen will – außer vielleicht es selbst

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