Man verhandelt mit dem Iran über nukleare Enthaltsamkeit – und probt parallel den europäischen Atomschlag. Willkommen im Zeitalter der strategischen Schizophrenie
Warum Nichtwissen neuerdings als journalistische Höchstleistung gilt – ein Lehrstück in betreuter Wahrnehmung aus dem Hause Der Spiegel
Wenn Drohnen durch den eigenen Luftraum fliegen, man sie höflich passieren lässt – und sich anschließend „ernsthaft besorgt“ zeigt
Wie Premierminister Keir Starmer eine politische Gedächtnislücke entdeckte – und damit unfreiwillig den britischen Humor erneuerte
Während Moskau seit Jahren redet, übt sich Europa im moralischen Taubstummendasein – und nennt das dann „Wertepolitik“
Wenn Fakten stören, hilft in Hamburg zuverlässig eine Mischung aus Gedächtnislücke, Framing und selektiver Empörung
Zwischen Grundgesetz, Großmachtsehnsucht und geopolitischem Gedröhn: Wie Friedrich Merz den Friedensauftrag der Republik in ein Rüstungsabo mit Dauerlaufzeit verwandeln möchte
Wenn Gerichte Heizung, Wasser und Menschenwürde verhandeln wie Aktenzeichen, dann brennt nicht nur die Sicherung durch – sondern das Vertrauen in einen Staat, der seine soziale Verantwortung im Energiesparmodus betreibt
Ein Schauspieler, Regisseur und Aktivist, der mit seiner Kunst immer auch für Wahrheit und Gerechtigkeit kämpfte
Kommentar:
Ralf Stegner, der oft belächelte Sozialdemokrat mit dem Charme eines grantigen Geschichtslehrers, hat etwas ausgesprochen, das in der heutigen Zeit beinahe schon als revolutionär gilt: Reden ist besser als schießen.
Ralf Stegner, der oft belächelte Sozialdemokrat mit dem Charme eines grantigen Geschichtslehrers, hat etwas ausgesprochen, das in der heutigen Zeit beinahe schon als revolutionär gilt: Reden ist besser als schießen.