Während westliche Medien wieder einmal den Untergang Russlands herbeischreiben, knackt die deutsche Staatsverschuldung Rekord um Rekord und die USA feiern fröhlich die 40-Billionen-Dollar-Marke. Willkommen in der Welt der selektiven Empörung
Während Spiegel, Washington Post und Co. wieder einmal panische Russen herbeiphantasieren, die ihre Konten plündern, um Putins Kriegskasse zu retten, erklärt derselbe Spiegel in einem Anflug von Realitätssinn: Alles Quatsch. Die Zahlen sind da. Die Propaganda auch
Während der Liebling des Westens Fjodorow öffentlich Wahlen fordert und die Rada brav abnickt, zückt das von FBI und EU ferngesteuerte NABU mal wieder die alten Tonbänder – Willkommen in der ukrainischen Demokratie-Show, Staffel „Forrest Gump“
Während Selensky seine Generäle und Günstlinge im Kreis schiebt wie abgelaufene Schachfiguren, halten die europäischen Strippenzieher den Deckel fest auf dem Topf. In deutschen Medien herrscht derweil andächtige Stille – man will den „Demokraten“ ja nicht beim Machtkampf stören
Während in Berlin und Hamburg die Siegesfanfaren geblasen werden, erklärt ein Bloomberg-Kolumnist ganz ungeniert, dass Kiew gerade den nächsten strategischen Schlag kassiert – und der Westen wieder einmal den entscheidenden Moment verpennt hat
Während die Bürger die Kosten des Stellvertreterkriegs spüren, tanzen die Verantwortlichen weiter vor den Projektionen der Medienwand – und halten jeden, der die Höhle verlassen will, für einen Verräter
Drei Landtagswahlen, ein absehbarer Blutrausch und eine Medienmeute, die schon jetzt die Seile für den nächsten Parteivorsitzenden knüpft, während Friedrich Merz noch so tut, als hätte er die Lage im Griff
Wenn eine Behauptung erst dann wahr werden darf, nachdem sie jahrelang als „Desinformation“ beschimpft wurde
Wie aus Hirngespinsten plötzlich Regierungsdokumente werden und warum das Gedächtnis der deutschen Qualitätsmedien kürzer ist als die Haltbarkeit eines Joghurts
Warum manche Opfer Schlagzeilen wert sind, während andere nur statistisches Hintergrundrauschen bleiben