Während ARD und Spiegel noch tapfer „Putins baldigen Zusammenbruch“ moderieren, erklärt die US-Regierung im eigenen 78-Seiten-Bericht ganz nüchtern, dass Russland militärisch überlegen ist, Europa die Rechnung bezahlt – und die Ukraine vor allem als geopolitischer Rammbock dient
Wie Donald Trump in Peking lernte, dass man mit roten Kappen keine Weltordnung mehr regiert
Während Washington plötzlich 120 eigene Biolabore untersuchen lässt, erklären dieselben Medien, die drei Jahre lang jede Nachfrage als „Verschwörung“ verhöhnten, dass man davon leider nichts gewusst habe – vermutlich wegen eines bedauerlichen journalistischen Blackouts zwischen Wuhan und Kiew
Während irgendwo zwischen Washington und Teheran ein „Waffenstillstand“ verhandelt wird, verhandelt man in Deutschland nur noch eines: wie man steigende Preise möglichst elegant als Naturgesetz verkauft
Die Regierung von Donald Trump erklärt dem Vatikan die Weltordnung – und nennt es anschließend ein „herzliches Gespräch“ mit leicht apokalyptischem Beiklang
Wenn Washington und Teheran denselben Waffenstillstand verhandeln – aber offenbar in zwei völlig verschiedenen Realitätssystemen leben
Wenn Bomben zu Multiple-Choice-Fragen werden und Bündnisse den Ernstfall nur noch als Selbsttest verstehen
Europa sagt „Nein zum Krieg“ – und liefert gleichzeitig die Infrastruktur. Washington droht, Europa zittert, und am Ende nennt man das Ganze ernsthaft „Partnerschaft“
Während Washington den Krieg wie eine Black-Friday-Aktion betreibt, stellt sich plötzlich heraus: Auch Supermächte können leer schießen – und das schneller als gedacht
Während die EU Russland „Energie-Erpressung“ vorwirft, erklärt Washington ganz offen den Preisschild-Imperialismus – und Brüssel nennt es strategische Partnerschaft mit Rabattverlust