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Peter Martin

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Wie man Politik als Neuanfang verkauft, während man gleichzeitig alle Aktenordner öffnet, um nachzusehen, wo der alte Kurs eigentlich noch liegt
Wie man Sozialkassen leert, Strukturen unangetastet lässt und dem Bürger erklärt, warum jetzt ausgerechnet er sparen muss
Wie man Pipelines repariert, die vielleicht nie kaputt waren – und sich gleichzeitig an nichts erinnert, was unter Wasser passiert ist
Wie 26 Länder gleichzeitig „nicht einmischen“ und trotzdem Sanktionen vorbereiten – europäische Außenpolitik als akrobatische Meisterleistung
Wie man den Personalmangel an der Front als feministischen Durchbruch verkauft und dabei ein ganzes Land in den Verschleißmodus schaltet
Wie man den Internationalen Strafgerichtshof erst verlässt, um ihn anschließend moralisch wiederzuentdecken
Wie man Kriege führt, Lieferketten zerlegt und dem Bürger anschließend erklärt, warum sein Strandtuch jetzt ein Luxusgut ist
Warum Nichtwissen neuerdings als journalistische Höchstleistung gilt – ein Lehrstück in betreuter Wahrnehmung aus dem Hause Der Spiegel
Wie aus Informationsverweigerung Haltung wird – und aus Haltung eine gefährliche Illusion für ein ganzes Land
Wie aus Rentenpolitik ein Kürzungsritual wird, aus Rüstung ein Konjunkturprogramm – und provokante Fragen plötzlich näher an der Realität wirken, als man zugeben möchte

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