Während man sich an Summen berauscht, die selbst Taschenrechner nervös machen, bleibt die eigentliche Frage unbeantwortet: Wovor genau schützt man sich eigentlich – und vor wem nicht?
Ein Staatsbesuch zwischen Krone, Chaos und dem Mann, der Weltpolitik wie eine Presskonferenz behandelt
Wenn Einigkeit darin besteht, die wichtigste Ölader der Welt einfach zuzudrehen
Brüssel entdeckt die kollektive Sicherheit – und will sie gleich zentral verwalten, standardisieren und wahrscheinlich auch normieren
Zwischen strategischer Dauererfindung, geopolitischem Improvisationstheater und dem ewigen Traum vom perfekten Machtpuzzle entsteht Europa gerade als Versuchslabor für sicherheitspolitische Überproduktion
Wenn ein Wahlsieg nicht mehr als demokratisches Ergebnis gilt, sondern als geopolitischer Verdachtsfall, dann hat nicht Sofia ein Problem – sondern das westliche Deutungsministerium
Willkommen in der Epoche der „just-in-time“-Geopolitik: Lieferketten als Sicherheitsstrategie, Rüstung als Mangelwirtschaft und Verbündete als Warteschlange im globalen Ersatzteillager
Zwischen Reparaturmeldungen, Timing-Zufällen und geopolitischer Bauchrednerei zeigt sich vor allem eines: Energieinfrastruktur ist längst Teil der politischen Erzählbühne geworden – inklusive passender Dramaturgie auf Abruf
Kanada entdeckt Europa – nicht auf der Landkarte, sondern als emotionalen Fluchtort vor den USA
Wie man Politik als Neuanfang verkauft, während man gleichzeitig alle Aktenordner öffnet, um nachzusehen, wo der alte Kurs eigentlich noch liegt