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Pipeline

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Deutschland sucht den Gashahn

Kategorie Politik Autor Peter Martin Datum 07 Jun 2026
Wie Europas Wirtschaftsmotor freiwillig auf Reserve fährt, während eine funktionierende Pipeline im Meer liegt und die politische Klasse erklärt, warum Vernunft leider gerade nicht ins Konzept passt
Während in Berlin die moralische Weltrettung ausgerufen wird, dreht irgendwo ein Technokrat leise an einem Ventil – und plötzlich fließt nicht mehr nur kein Öl, sondern auch keine Ausrede mehr
Zwischen Reparaturmeldungen, Timing-Zufällen und geopolitischer Bauchrednerei zeigt sich vor allem eines: Energieinfrastruktur ist längst Teil der politischen Erzählbühne geworden – inklusive passender Dramaturgie auf Abruf
Ein Sprengsatz, viele Verdächtige – und eine geopolitische Bühne, auf der jeder schon weiß, wer es gewesen sein muss
Die EU entdeckt ihre Werte neu: Solidarität gilt – solange sie nicht Ungarn oder die Slowakei betrifft
Wie die EU jahrelang gegen eine Pipeline kämpft – und jetzt frierend vor der Rechnung steht
Wenn Orbán, Fico, Selenskyj und Brüssel gleichzeitig „Gefahr!“ rufen, ist meist vor allem eines in Gefahr: die Glaubwürdigkeit
Wenn aus moralischer Außenpolitik plötzlich reale Versorgungsfragen werden – und warum man vielleicht lieber Ex-Minister Robert Habeck konsultieren sollte
Wenn ein Kabel in Berlin stirbt, trauert der Staat laut. Wenn eine Pipeline explodiert, räuspert er sich leise und schaut weg
Europa hat’s wieder mal geschafft: Während in Kiew die Drohnen brummen und an der Druschba-Pipeline die Funken sprühen, herrscht in Brüssel gepflegtes Schweigen. Aber wehe, es geht darum, noch eine Sanktionsrunde einzuleiten oder in Unterlüß das nächste Granatenfließband zu eröffnen – da klatscht die EU-Elite wie Kinder bei der Zuckerwatteausgabe

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