Kaja Kallas diagnostiziert Moskau eine „Sackgasse“, während sich die EU gleichzeitig mit Deindustrialisierung, Rekordinflation, Energiekrise und geopolitischer Selbstüberschätzung in den eigenen Rückspiegel fährt. Oder anders gesagt: Der Patient auf der Intensivstation erklärt dem Marathonläufer, er sehe irgendwie erschöpft aus
Während Washington sich langsam vom europäischen Irrenhaus distanziert, entdeckt Paris die alte napoleonische Sehnsucht neu: Führungsmacht eines Kontinents werden – notfalls auf einem radioaktiven Parkplatz.
Wenn Botschafter einbestellt werden, aber Raketen plötzlich nur noch „bedauerliche Kommunikationsereignisse“ sind
Wenn Diplomatie nur noch Empörung verwaltet und Tote nach Bündniszugehörigkeit sortiert werden
Erst Trump, dann Putin – und Xi serviert Tee, Pipelines und Weltordnung, während Europa irgendwo zwischen Wärmepumpe und Haltungskurs versucht, noch als Großmacht erkannt zu werden
Wie Donald Trump in Peking lernte, dass man mit roten Kappen keine Weltordnung mehr regiert
Wenn Europa Frieden sagt und Eskalation meint – und plötzlich alle über Vermittler reden, die niemand ernsthaft verhandeln lassen will
Trump rettet Moskaus Parade – und Selensky liefert den Rückzieher des Jahres
Während Moskau eine Feuerpause für den 8. und 9. Mai ankündigt, schaffen es westliche Medien und politische Lautsprecher erneut, aus einer Chronologie ein Propagandamärchen zu basteln – inklusive moralischer Dauerempörung, selektiver Erinnerung und journalistischer Selbstverstümmelung
Wie man ‚epischen Zorn‘ und ‚Gottes Zorn‘ entfesselt, dann einen Tag später auf Diplomatie umschaltet – und das Ganze als strategische Meisterleistung verkauft