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Geopolitik

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Wie man Völkerrecht predigt, während man es gleichzeitig mit Kampfjets überfliegt
Unser Chefredakteuer, Herr Martin, sagt in unserem Arbeitskreis immer mal wieder, dass Kriege heute nicht mehr erklärt, sondern organisiert werden – in Schichten, Märkten und Narrativen
Willkommen in der Epoche der „just-in-time“-Geopolitik: Lieferketten als Sicherheitsstrategie, Rüstung als Mangelwirtschaft und Verbündete als Warteschlange im globalen Ersatzteillager
Wenn Warnungen zur Waffe werden, Narrative zu Munition und Realität zur Verhandlungsmasse, bleibt am Ende vor allem eines stabil: die gegenseitige Gewissheit, auf der einzig richtigen Seite der Geschichte zu stehen
Wenn Wahnsinn zur Strategie wird und die Straße von Hormus zur geopolitischen Geisterbahn verkommt
Wenn Washington und Teheran denselben Waffenstillstand verhandeln – aber offenbar in zwei völlig verschiedenen Realitätssystemen leben
Ein Sprengsatz, viele Verdächtige – und eine geopolitische Bühne, auf der jeder schon weiß, wer es gewesen sein muss
Wie ein einzelner „Migranten-Täter“ plötzlich zur geopolitischen Großformel wird – und keiner mehr fragt, wer hier eigentlich das Drehbuch schreibt
10 Prozent weniger Flüge – und 100 Prozent mehr Realität: Europas Wohlstandsillusion kollidiert mit der Geopolitik, die man sonst nur aus dem Fernsehen kannte
Wenn Panzer gen Osten rollen, Raketen gen Russland zeigen und Milliarden fließen, dann ist klar: Schuld ist – wie immer – Teheran. Logisch. Irgendwie

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