Mit Gesetzesgranaten, Sanktionssalven und sozialen Flächenbombardements rückt die Politik gegen die eigene Bevölkerung vor – und verkauft Verwüstung als Reform
Wie aus „Sicherheit“ ein Geschäftsmodell wird und warum der Krieg in Deutschland längst kein Ausnahmezustand mehr ist, sondern Konjunkturprogramm
Wenn Propaganda ein Perpetuum mobile wäre, hätte der Iran längst mehrfach die Welt zerstört – zumindest in den Köpfen derer, die davon politisch leben
Während Raketen fliegen und Diplomaten zitiert werden, übt sich Berlin weiter in der Königsdisziplin der Politik: betreutes Wegsehen mit Haltung
Während Washington den nächsten „heiligen Krieg“ ausruft, wundert sich die amerikanische Öffentlichkeit nur über zwei Dinge: warum der Benzinpreis explodiert – und warum der Krieg länger dauert als jede Wahlkampfrede
Während Generäle Krieg spielen, entdeckt die Welt überrascht, dass Nahrung, Dünger und Industrie tatsächlich von Rohstoffen abhängen
Nachdem man jahrelang erklärt hat, Pipelines seien politisch toxisch, stellt man nun überrascht fest: Gas auf schwimmenden Tankern ist erstaunlich verwundbar, wenn irgendwo Krieg ausbricht
Wenn Bomben fallen und Experten noch diskutieren, ob das vielleicht erlaubt sein könnte, dann weiß man: Das internationale Recht hat wieder seinen wichtigsten Einsatz – als moralische Dekoration
Die ersten sechs Tage Freiheit für den Iran kosten weniger als ein Flughafen – das Pentagon nennt es Effizienz
Vom geopolitischen Schachbrett zum religiösen Sprengstoffgürtel: Wie Krieg, Messiasfantasien und „False-Flag“-Logik plötzlich zur außenpolitischen Strategie erklärt werden