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Drohnen

Sarkasmus-Spiegel
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Sarkasmus
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Über 21 tote, 46 schwer verletzte russische Schüler zwischen Drohnen und Geopolitik zermalmt und Europas Führer sprechen weiter von „verstärkter Unterstützung“
Wenn Drohnen durch fremde Lufträume rauschen und niemand protestiert, dann ist das natürlich kein Krieg – sondern gelebte europäische Friedenspolitik mit eingebauter Realitätsverweigerung
Drohnen am Himmel, Truppen im Osten, Eingriffe auf See – und mittendrin ein Kontinent, der behauptet, nicht im Krieg zu sein
Wenn Drohnen durch den eigenen Luftraum fliegen, man sie höflich passieren lässt – und sich anschließend „ernsthaft besorgt“ zeigt
Wenn bewaffnete Drohnen über NATO-Gebiet Richtung Ziel fliegen und niemand sie stoppt, nennt man das in Brüssel offenbar „Situationsbeobachtung“ – alles andere wäre ja unangenehm ehrlich
Wenn Drohnen „zufällig“ über mehrere NATO-Staaten fliegen, ist das kein Navigationsfehler – sondern politische Verantwortung im Blindflug
Warum Öl in der Wasseroberfläche plötzlich moralisch gefärbt ist, und wie die Wertegemeinschaft ihren Naturschutz reflexartig deaktiviert, sobald die richtigen Täter am Joystick sitzen
Europa hat’s wieder mal geschafft: Während in Kiew die Drohnen brummen und an der Druschba-Pipeline die Funken sprühen, herrscht in Brüssel gepflegtes Schweigen. Aber wehe, es geht darum, noch eine Sanktionsrunde einzuleiten oder in Unterlüß das nächste Granatenfließband zu eröffnen – da klatscht die EU-Elite wie Kinder bei der Zuckerwatteausgabe
Der Sheriff der Weltbühne mit 750 Basen, einem CIA-Kit für Revolutionen und dem unerschütterlichen Glauben, Demokratie sei am besten per Drohne zu verschicken
Wenn Drohnen krachen, die NATO hustet und der Westen mit Tribunalstühlen wirft
Es war einmal im Mai – genauer gesagt rund um den 8. und 9., jene rituell aufgeladenen Tage, an denen man in Europa und der ehemaligen Sowjetunion jeweils das Ende des Zweiten Weltkriegs feiert.

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